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Blatná

Das Wasserschloss Blatná befindet sich 95 Kilometer südlich von Prag und ungefähr so weit von der österreichischen und der deutschen Grenze. Mitten in Mooren wurde eine Moorburg gebaut, die im Jahre 1235 erstmals schriftlich erwähnt ist und die den Namen auch der in ihrer Umgebung entstehenden Ortschaft gegeben hat (Blatná ist von dem tschechischen Wort „blata“ abgeleitet, das „Moor“ heißt). Den ältesten Teil der Burg stellt die teilweise erhaltene romanische zentrale Kapelle, die ungefähr aus dem Jahre 1220 stammt. Die wichtigste Epoche der Burg beginnt im 15. Jahrhundert mit der Ankunft des Geschlechts Lev von Rosental. In dieser Zeit erreicht das Geschlecht seinen Höhepunkt. Die Schwester von Lev von Rosental (1446-1485) und Blatná, Johanna, heiratete den König Georg von Podiebrad und wurde böhmische Königin. Lev von Rosental zeichnete sich in diplomatischen Diensten aus, als er eine Delegation des böhmischen Königs durch Westeuropa erfolgreich führte. Unter den Herren von Rosental wurde die Mehrheit der Bauten verwirklicht, von denen vor allem der Verteidigungsturm mit Wandgemälden aus dem Jahre 1480 und der durch den Architekten Benedikt Ried erbaute spätgotische Palast mit dreiseitigen Erkern hervorragen. Aus dieser Zeit stammen auch die Wandgemälde im Rittersaal. Unter späteren Besitzern, den Grafen von Rozdražov und im 18. Jahrhundert den Grafen Serény, wurde die alte Burg um weitere Bauten erweitert. Im Jahre 1798 gewann das Schloss Blatná Familie Hildprandt von Ottenhausen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Innenräume modifizieren und das ganze Objekt vom Baumeister B. Gruber regotisieren ließ. Familie Hildprandt führte eine weitreichende Rekonstruktion des Schlosses weiter. Der ehemalige Wildpark wurde zu einem ausgedehnten englischen Landschaftsgarten umwandelt, wo unter den hundertjährigen Bäumen die Goldseifen – Relikte nach der Goldwäsche, bis heute erhalten sind. Der Landschaftsgarten ist den Besuchern ganzjährig zugänglich.



Umgebung der Stadt Blatná

Strahlend grüne Flächen der Wiesen und Felder, dunkelfarbene Büsche der Wälder, dunkelblaue Flächen der Teiche sowie kleine „Schachtel“ der malerischen Gebäude – es lohnt sich zu genießen, die Zügel der Phantasie loszulassen und einen kleinen Rundflug zu machen. Sie fliegen vom Nordwesten zum Südosten, nur 10 Kilometer, aber wir glauben, dass es Ihnen gefallen wird. Sie werden besichtigen…


die Gemeinde Lnáře


die Gemeinde Hajany und Bezdědovice


die Gemeinden Bezdědovice und Paštiky


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